Der Fünfzylinder bei Audi

Audi 100 5E Avant 4-türig, 1980

Am 6. August 1976 präsentierte Audi in Luxemburg die zweite Generation des Audi 100 der Öffentlichkeit. Bei deren Entwicklung hatte man in Ingolstadt an eine „weltweit einsetzbare Fahrzeugfamilie mit großer Variationsbreite“ gedacht. Sicherheit und Komfort hatten im Zug der Höherpositionierung der Baureihe größte Priorität. Konsequenter Leichtbau drückte das Fahrzeuggewicht um gut 200 kg unter das vergleichbarer Modelle der Wettbewerber.

In Länge und Breite war der „C2“ gegenüber seinem Vorgänger lediglich um 4 cm gewachsen, gleichzeitig um 3 cm niedriger geworden. Die längeren Glasflächen ließen den Wagen optisch jedoch weitaus größer erscheinen. Neben den vom Vorgängermodell bekannten Ausführungen als zwei- und viertürige Limousine war ab September 1977 unter der Bezeichnung „Audi 100 Avant“ als Abrundung des Programms zudem eine fünftürige Schrägheckvariante mit großer Heckklappe erhältlich.

Zur Markteinführung startete der neue Mittelklassewagen mit zwei Vierzylindermotoren, einem aus dem Audi 80 bekannten 1,6 Liter mit 85 PS Leistung und einem 115 PS starken 2,0 Liter. Ab Frühjahr 1977 stand als leistungsstärkste Motorisierung der Baureihe im Audi 100 5E ein Fünfzylinder-Einspritzmotor zur Verfügung.

Die Neuentwicklung betörte mit achtzylinderähnlichem Klang; 136 PS aus 2,2 Liter Hubraum beschleunigten die Limousine in 9,5 Sekunden auf 100 km/h und ermöglichten ihr eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Alle Motorvarianten waren mit Viergang-Schaltgetriebe sowie auf Wunsch mit einer dreistufigen Wandlerautomatik erhältlich.

Das zum Modelljahr 1979 vorgestellte Spitzenmodell Audi 100 CD 5E basierte auf dem Audi 100 GL 5E und bot laut damaliger Pressemitteilung „serienmäßige Komplettausstattung für höchste Ansprüche an Komfort und Luxus“. Lediglich Schiebedach, Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage fehlten bei der CD-Ausstattung und ließen sich gegen Aufpreis ergänzen.













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