„Die Safari-Rallye in Kenia sollte man als Werk einmal gewonnen haben,“ so die Worte von Herwart Kreiner, dem damaligen Audi Sportchef. Was in den Jahren zuvor mit dem Rallye quattro nicht gelingen wollte, stellte sich 1987 ein, als Audi schon auf dem Rückzug aus dem internationalen Rallyegeschehen war: der Doppelsieg von Mikkola/Hertz und Röhrl/Geistdörfer bei der Safari-Rallye 1987.
In jenem Jahr wurde als Antwort auf die tödlichen Unfälle der Saison 1986 die Rallye-Weltmeisterschaft nur noch innerhalb der Gruppe A ausgetragen. Audi hatte zwei Wagentypen, die unter Gruppe-A-Reglement in Frage kamen: das Coupé quattro und den 200 quattro. Der 200er hatte sich bei den Testfahrten als das robustere Fahrzeug erwiesen. Also gingen zwei Direktionslimousinen im Rallye-Trim an den Start – mit überragendem Erfolg.