Für das Modelljahr 1977 war eine neue, die zweite Generation des Audi 100 geplant. Der Erfolg des ersten Audi 100 sollte fortgesetzt werden. Diese zweite Generation sollte im Markt gegenüber dem Vorgänger jedoch etwas höher positioniert werden. Es war klar, dass die bis dato ausschließlich lieferbaren Vierzylinder-Motoren für dieses Vorhaben nicht ausreichen würden.
So wurde Anfang der 1970er Jahre bei Audi zunächst über Fünfzylinder- und Sechszylinder-Reihenmotoren diskutiert. Letztere schieden aus, da in Kombination mit dem Frontantriebskonzept die Fahrzeuge zu kopflastig geworden wären. Ein Sechszylinder in V-Bauweise kam aus Kostengründen nicht in Frage, da sich dieser Motor auf den vorhandenen Fertigungsstraßen nicht hätte bauen lassen. Blieb der Fünfzylinder-Reihenmotor, der ideale Voraussetzungen bot, da er auf der damals noch jungen Baureihe EA 827 basieren konnte.
Dieser bewährte Vierzylinder-Reihenmotor war in den 1970er Jahren in vielen Modellen des VW-Konzerns verbaut, wie z.B. dem VW Golf und Passat oder dem Audi 80 und 100. Dazu wurde der Grundmotor um einen zusätzlichen Zylinder verlängert.